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SA2010: auf’m Weg zum Golden Gate Park

Morgen liegen rund 900km Fahrt vor uns, um von Jeffreys Bay zum Golden Gate Park zu kommen.

Goodbye Meer, Strand und Wellen!

Und hinter uns liegt eine entspannte und schöne Woche,  mit Strandspaziergängen mit den Hunden, schwimmen gehen, ein bißchen Sightseeing und vielen interessanten und lustigen Gesprächen mit den Jukels! Den letzten Abend haben wir gemeinsam mit unseren Gastgebern in einem netten Restaurant hier, namens „3 fat fish“ verbracht. Im Anschluss daran mussten wir uns von der Granny leider schon verabschieden. Der Abschied von den anderen beiden Jukels morgen wird uns sicher schwer fallen, es war (mal wieder) schön hier!

SA2010: Storms River Mouth & Garden Route

Heute waren wir mal wieder bisschen unterwegs und um es vorweg zunehmen: es war unglaublich!

Von Jeffreys Bay sind wir entlang der alten Garden Route Richtung Westen gefahren. Die Straße verläuft mehr oder weniger parallel zu der modernen Schnellstraße und ist nicht immer in gutem Zustand, läßt sich aber problemlos befahren. Man bekommt einen sehr schönen Eindruck wie es früher gewesen sein musste, bevor die Schnellstraße/Bundesstraße kam. Häufig lange Geraden, aber auch enge gewundene Berg auf oder ab Passagen. Eine Herausforderung, besonders, weil die Straße auch nicht sonderlich breit war.

Doch bevor es auf den wirklich interessanten Teil kam, hielten wir an einer Tankstelle um nicht nur das Auto aufzufüllen, sondern auch um etwas Biltong zu probieren. Biltong ist getrocknetes Fleisch (Rind, Strauß, Kudu, Gnu, Elefant oder oder oder) und wird gerne als Snack nebenher genommen. Rind finde ich noch ganz angenehm, aber alles andere… hmmm… naja muss wohl jeder für sich heraus finden und so auch Sani 😉

Sani probiert Biltong
Sani probiert Biltong

Danach ging es zu Storms River Mouth(Flußmündung) – ein unglaublich schöner und beeindruckender Ort! Das Naturreservat ist mit sehr viel Liebe angelegt und vom Parkplatz führt ein holzbeplankter Weg von einer schönen Schwimmbucht durch einen Wald – sehr urig und wild.

Bucht
Bucht Storms River

Mit vielen Hinweisschildern zu der Flora und historischen Begebenheiten. Am Ende gelangt man zu einer Hängebrücke, die einen quer über die Flußmündung führt und einen schönen Blick in die Schlucht preis gibt.

Storms River Mouth
Storms River Mouth
Steffen über Storms River
Steffen über Storms River
Storms River
Storms River

Da es sehr heiss und der Aufstieg zurück recht steil und anstrengend war, genoßen wir erstmal ein anständiges Mittagessen in dem kleinen Restaurant direkt am Ufer. Fish & Chips bzw. Griechischer Salat – beides sehr lecker.

Danach wollten wir einem besonders schönen Teil der Garden Route folgen, jedoch war die erste Hälfte, Bloukrans Pass, gesperrt – vermutlich weil die Straßenschäden inzwischen so groß sind, daß dieser Teil unbefahrbar wurde. Jedoch der zweite, durch Nature Valley, war befahrbar. Allerdings kamen wir abrupt zum Stehen, als auf der Straße eine „Boomslang“(Baumschlange) die Straße für sich einnahm. Leider (oder zum Glück?) war sie wohl schon vorab von einem Auto überfahren worden.

Boomslang
Boomslang

Dieser von mir als besonders schön beschriebner Teil der Garden Route zeichnet sich dadurch aus, daß die Straße sehr gewunden ist und man viele berg auf/ab fährt. Aber vorallem die Natur nebenan beeindruckt… aber seht selbst!

Garden Route
Garden Route

Im Tal ist das Nature Valley mit einem schicken Campingplatz – mitten im Wald und direkt am Fluß gelegen. Sehr ruhig, weitläufig – irgendwie verträumt.

Nature Valley
Nature Valley

Abschliessend kann ich eingentlich nur sagen: wenn man hier unterwegs ist, sollten man nicht nur ausreichend Wasser bei sich haben, sondern auch seine Badesachen nicht vergessen, damit man jederzeit eine schöne Bucht, gigantische Wellen oder schlichtweg ein schönes Bad geniessen kann.

SA2010: etwas Ruhe in Jeffreys Bay

Die Hochzeit ist vorbei und alle sind erleichtert, denn es war teilweise doch etwas stressig und alle hatten einfach viel um die Ohren.

Und so sind wir am Samstag Nachmittag mit Peter & Elizabeth von Port Elizabeth nach Jeffreys Bay gefahren, haben unsere Sachen ausgepackt und sind anschliessend mit den Hunden zum Strand – herrlich.

WM2010
WM2010 - das Stadion steht

Sofort fällt all der Stress und die etwas kurze Nacht von einem ab. Abends habe ich mich dann um das Braai gekümmert, während Peter das Fleisch vorbereitet hat.

Peter & Elizabeth Braai
Peter & Elizabeth bereiten das Braai
Abendessen in JB
Abendessen in Jeffreys Bay

Was sich jetzt nach einem unglaublich entspannenden Ausklang des Tages anhört, und auch so war, wurde noch getoppt durch einen Wal, den wir vom Balkon aus in der Bucht kurz sehen konnten – zu dieser Jahreszeit eine Seltenheit hier. Er zeigte uns einige Male die Heckflosse und schien sich beinahe nur für uns dort aufzuhalten.

Gestern, als wir dann erneut am Strand mit den Hunden liefen, durften wir eine Gruppe Delphine beobachten, wie sie parallel zu uns an der Küste tobten, immer wieder kurz auftauchten oder aus dem Wasser sprangen. Sehr, sehr beeindruckend und es hat uns einfach nur sprachlos gemacht.

Sani, Elizabeth, Peter, Maxi & Mini
Sani, Elizabeth, Peter, Maxi & Mini

Den Sonntag haben wir dann mit einer kleinen Rundfahrt begonnen. Neben Jeffreys Bay, Paradise Beach, St. Francis Bay und Cape St. Francis. Eine allgemein sehr schöne Gegend mit vielen kleinen und großen Stränden, Surfern und vor allem beeindruckenden Häusern.

Für morgen planen wir einen Trip auf der wirklich alten Garden Route und einigen anderen „Scenic Routes“.

Wir sind weiterhin total begeistert und geniessen jeden Tag – egal ob wir nun etwas erleben oder einfach nur relaxen. Es macht einfach Spass und die Sonne bringt einem unheimlich viel Energie!

Sani
Sani

SA2010: unterwegs nach P.E.

Cape Town, Somerset West, Hermanus, Cape L’Agulhas, Mossel Bay, Knysna, Port Elizabeth – knapp 1000km quer durch Südafrika.
Eine ganz schön lange Strecke haben wir uns da aufgeladen, doch es war unglaublich, obwohl fast ausschließlich entlang der Küste, welch schöne Landschaften wir vorgefunden haben.
Angefangen mit den bergigen Weingebieten zwischen Cape Town und Somerset West, weiter auf der kurvigen Küstenstraße bis runter nach Hermanus, gefolgt von den unendlichen Weiten der Weizenfelder hinab zum südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents – Cape L’Agulhas.

Cape L'Agulhas
Cape L'Agulhas

Von hier ging es, entlang von riesiger Straussenfarmen, Richtung Mossel Bay und damit zur bekannten Garden Route. Leider war das Befahren der alten Route nicht möglich, jedoch zeigte uns auch die neue Strecke die Schönheit dieser Landschaft. Bei Plettenberg Bay beeinträchtigte der Rauch eines Buschfeuers die Weiterfahrt etwas.

Buschfeuer
Buschfeuer bei Plettenberg Bay

Nach rund 12 Stunden Fahrt erreichten wir dann endlich Port Elizabeth um umgehend an den Junggesellenabschieden von Ian bzw. Surika teilzunehmen… es wurde ein langer, aber auch sehr schöner Tag!

Der Folgetag war dann natürlich einzig zum Relaxen da: ausschlafen, im Pool liegen bzw. am Strand schwimmen, lesen, mit den Hunden spielen… so kann es auch laufen! Ausserdem ist natürlich alles in Vorbereitung auf die Hochzeit: Hochzeitstorte backen (oder sollte ich eher schreiben „bauen“), dies und das noch erledigen, usw. usf.

Relax
Relax

SA2010: das Kap umrundet

Puuuuuuuuuh, was habt Ihr es daheim doch gut! Wir mussten heute bei 35°C und quasi null Wind rund 2km zum Cape Point und zurück gehen! Ohne Übertreibung, es war brutal heiss heute und wir hatten ganz schön zu kämpfen, dennoch war der Ausflug zum Kap wirklich sehr schön! Die Fahrt dorthin führt über den Chapman’s Peak Drive, eine gewundene Küstenstraße mit einem traumhaften Blick auf Hout Bay!

Hout Bay
Blick auf Hout Bay vom Chapman's Peak Lookout

Anschliessend weiter  entlang der Küste in den Cape Point National Park. Hier gab es wieder einiges spannendes zu sehen.Vor allem haben sich zum ersten Mal einige Tiere gezeigt… nein, keine Löwen! Ob es nun ein vor der Sonne geflüchtetes Dassie war oder ein Strauß am Strand. Ausserdem einen Pavian (Baboon), der sich den neugierigen Touristen präsentiert hat und viele Lizards (Eidechsen).

Dassie
faules Dassie in der Mittagssonne
Baboon
Baboon posiert für die Touristen
Strauss am Strand
Strauss stolziert am Ufer entlang

Cape Point… endlich waren wir am Ziel und doch aufgrund der hohen Temperaturen war uns irgendwie etwas unwohl, aber dennoch sind wir die 2km zum Cape Point gelaufen – eine schöne Aussicht und wirklich faszinierend. So richtig geniessen konnten wir es aber nicht, da wir einfach nur in den Schatten wollten, den es hier nicht gab.  Ausreichend Wasser haben wir natürlich dabei gehabt und auch anschliessend im Auto gab es frisches Obst und Salzgebäck für den Mineralienhaushalt. Nach etwas durchatmen dann noch zum Südwestlichsten Punkt des Afrikanischen Kontinents, Cape of Good Hope, gefahren, dort über die vielen Asiaten geschmunzelt, die in typischer Manier mit ihren Fotoapparaten herumliefen.

Cape of Good Hope
Kap der guten Hoffnung

Zurück ging es dann entlang der anderen Küste mit ein paar sehr schönen Stränden und extrem beeindruckenden Wellen, die Lust auf ein Bad gemacht haben. Doch da es sich dabei um den Atlantik handelt und dieser hier direkt aus der Antarktis kommt, ist dieser so richtig kalt und nur ein paar Surfer verirren sich ins Wasser – sehr schade! Aber die Badezeiten kommen bald!

Abschliessend noch ein Bild aus Kapstadt. Überall bereitet man sich schon auf die Fußball-WM vor und u.a. findet man Abbilder der WM-Fußbälle der letzten Weltmeisterschaften entlang der Zufahrt zur Waterfront(im Hintergrund der Tafelberg).

WM-Bälle & Tafelberg
WM-Bälle & Tafelberg

Da wir morgen sehr früh aufstehen müssen, um über Hermanus, Cape L’Agulhas, Mossel Bay, Knysna entlang der Garden Route nach Port Elizabeth zu fahren, geht’s nun in die Falle. Ob wir morgen zu einem Bericht kommen, wissen wir noch nicht.

SA2010: wir sind da!

Ok, ok – 24h später als geplant die erste Nachricht von uns – die Technik spielte nicht mit. Genauer gesagt die von dem Mobilfunkbetreiber VodaCom. Aber nun geht alles und wir sind on air!

Der Flug war gefühlt ziemlich lang und der Aufenthalt in Frankfurt von 7,5h hat dabei nicht gerade geholfen. Ziemlich müde sind wir dann gestern in Cape Town gelandet, problemlos durch den Zoll und sofort zum Europcar Schalter. Auch nur 1h später hatten wir dann unseren Polo 1.tot äääh 1.4l – nein, ich meckere nicht, es ist nur arg ungewohnt so untermotorisiert zu fahren, doch reicht er voll aus bisher und unsere Koffer passten perfekt in de Kofferraum!

Übrigens waren wir uns einig, daß das Essen an Bord nicht sooo der Bringer war. Aber als dann auch noch Ralf Zacherl und noch so ein Kochkomiker aus dem Bomber gestiegen ist, war mir zumindest alles klar! Das konnte ja nur in die Hose gehen! 😉

Das Hotel ist, wie auch schon bei meinen letzten beiden Besuchen wirklich gut und sehr nah an der Waterfront – um die sich hier ja alles dreht. Mein Navi hat den Flecken auch sofort gefunden und funktioniert bisher einwandfrei – ürigens auch den ersten Cache hat es heute gefunden! Wir mussten gestern jedenfalls erstmal eine ordentliche Portion Schlaf nachholen und sind ungewohnterweise gegen 13:00 Uhr mal für 2,5h in die Falle gesprungen. Tat aber auch richtig gut.

Dann mal flux rüber zur Waterfront und uns über die unendlichen Massen an Menschen gewundert – heute bekamen wir die Lösung des Problems: in genau dieser Woche findet in Kapstadt ein Cricket Match statt – und Cricket ist hier wie Fußball in Deutschland, nur ohne Hooligans. Dennoch waren wir etwas einkaufen, eine Simkarte für mein UMTS-Modem besorgen(sowas gibt es hier günstig!) und anschliessend zu Abend essen… echt lecker!

Simkarte: also ich hab da ja so eine Theorie, daß alle Provider von Kommunikationsmittel, also Handy, Telefon, DSL usw. unter einem Hut stecken. Anders kann ich mir nicht erklären, daß in jedem Land der Welt die gleichen dummen Antworten und Ausreden kommen. Die Call Center sind sicher irgendwie zusammengeschaltet – jede Wette! Nach rund 20h warten und 4 Anrufen bei der Hotline hat es dann heute endlich funktioniert! 🙂

Nach einem ordentlich Frühstück und vor allem viiiiel Schlaf sind wir dann gleich mal rauf auf den Tafelberg! Wie immer Atem beraubend! Dieser Ausblick ist wirklich einzigartig. von 1000m mal eben runter ins Meer schauen ist echt einzigartig!

Table Mountain view on Cape Town
Table Mountain view on Cape Town

Achso, wie denn das Wetter ist? Nun, ich würde sagen „ganz ok“ – heute waren es rund 30°C 😉 So plötzlich mal die dicken Wintersachen in Shorts und T-Shirt tauschen ist irgendwie komisch, aber defintiv ein tolles Gefühl!

Nach dem Table Mountain und einem Cache den wir dort gefunden haben, haben wir noch eine Runde durch die Stadt gedreht, bevor wir in den Hotel-Pool gesprungen sind. Herrlich entspannend! Fast so schön wie Schnee schieben und Salz streuen!

Ausblick beim Abendessen
Ausblick beim Abendessen

Mit diesem Ausblick auf’s Meer, den wir beim leckeren Abendessen heute hatten, schliesse ich nun. Morgen stehen wir früh auf, um an das Kap der guten Hoffnung zu fahren.

SA2010: Frankfurt Flughafen

Also wenn man eine Reise tut, dann erlebt man schon komische Dinge! Ob es Leute sind, die so extrem wichtig sind, dass sie es zwar jemanden am Handy sagen, aber in einer Lautstärke, dass es auch ohne Handy geklappt hätte. Oder eine junge Mutter, die ihr zweijähriges Kind im Flieger NICHT anschnallt, weil es sonst schreit. Oder Sicherheitsleute, die einem die Sonnencreme wegnehmen, aber die Handcreme gelassen – wie flüssig ist eigentlich flüssig?

Neu für mich war auch, dass es auf dem Flug nach Frankfurt nichts zu trinken gab. Die Business Class dafür 2 Getränke, einen Happen Essen und einen Snack hinterher – ich sollte mir die Wahl von Lufthansa in Zukunft sehr ernsthaft überlegen…

Tja und nun hocken wir hier in Frankfurt und aklimatisieren uns jetzt schon stufenweise. Waren es noch -4°C in Hannover, haben wir nun +5°C (alles grün, kein Schnee) und dann 25°C in Kapstadt – perfekte Planung!

SA2010: …bald geht’s los – nicht ganz wie geplant!

Wir wünschen Euch allen ein frohes neues Jahr 2010! Alles erdenklich Gute, viel Glück und vorallem Gesundheit!

Nur noch wenige Stunden, dann geht unser Urlaub endlich los. Leider nicht ganz wie geplant, da mein Dad sich das Handgelenk verstaucht hat. Glücklicherweise hat sich To-Pse bereit erklärt uns zum Flughafen zu bringen. Danke, Kumpel, da hast Du einen gut bei uns!!
Ansonsten sind die Koffer gepackt, Flugtickets sind da (dank Online Check-In kein Problem) und wir können es kaum erwarten!

Tja, was haben wir eigentlich vor? Weiter unten, habe ich ja schon von unserer Route berichtet. Wir wollen nun versuchen über dieses Blog hier von unserem Urlaub zu berichten. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen sollten hier also kleine und größere Berichte erscheinen. Es ist ein Experiment und wir sind selbst gespannt wie es funktioniert und ob es uns, aber auch Euch gefällt.  Das Blog füllen können wir auf verschiedene Arten und Weisen: per Laptop und Webinterface, aber auch mit einer speziellen App für das iPhone.

Aber nun heisst es

Südafrika, wir kommen! 🙂

GoPro HD: noch ein Testvideo

Habe heute noch bissl Spaß im Schnee gehabt und dabei bissl mit der Kamera gespielt. Auf Facebook hat Flo sich schon über das lahme Video beschwert und dass da ja keine Action wäre. genau genommen hat er ja recht, aber er hat ja auch das Glück, daß sein Dad ein Spezie von Walter ist und da sollte man das  vielleicht auch bissl besser können 😉

Egal, mir hat es Spaß gemacht, auch wieder etwas mehr Gefühl für die rutschige Oberfläche zu bekommen. Der Schnitt war allerdings mal wieder grausam!