Nachdem Digi Key nun auch die IR-Sensoren für die Lageerkenung geschickt hat, habe ich alles mal zusammengesteckt und bei dem wundervollen Wetter heute getestet. Allerdings hat mich vorher noch die Software ziemlich an der Nase herum geführt. Ich bekam laufend komische Werte… bis ich erkannt, daß man in der Software Faktoren und Vorzeichen einstellen kann – plötzlich macht doch alles Sinn 😉
Jedenfalls habe ich die Komponenten alle mal auf ein Brett geschraubt und im Freien getestet – PERFEKT! Alles so wie es sein soll.
Paparazzi Test Aufbau
Wie geht’s weiter? Als nächstes bekommt die TwinStar noch einen Anschliff bevor der Anstrich kommt. Dann geht es damit in die Luft und erste Erfahrungen sammeln.
Paparazzi hat nichts mit Fotos von irgendwelchen Stars und Sternchen, sondern um ein Projekt zum autonom fliegenden Modellflugzeug. Da mich das Thema auch schon beim Mikrokopter interessiert, lag es nahe auf dieses mal mit einem Modellflugzeug auszuprobieren.
Martin (http://www.pfump.org/) hat mir einen Autopiloten Tiny V2.11 geschickt mit dem ich jetzt mal etwas rumspiele. Da das Thema sehr komplex ist und man Paparazzi bis ins unendliche konfigurieren kann sind erstmal Trockenübungen angesagt. Aber das ist auch sehr interessant – eben aufgrund der unendlichen Möglichkeiten.
Neben dem Flugmodell(das es noch nicht gibt) muss man einen Flugplan erstellen, die Datenverbindung konfigurieren, die Fernsteuerung einstellen unddabei verstehen wie alles miteinander funktioniert. Das Bild zeigt schon mal, dass die Datenverbindung steht, dass GPS funktioniert und auch ein Flugplan ist rudimentär erdacht. Alles nocsehr theoretisch, aber das ist erstmal unwichtig. Wichtig hingegen ist der Hinweis, dass auch so ein autonom fliegendes Modell jederzeit im Eingriff des Piloten sein muss.
Warum mich das fasziniert? Neben der autonomen Funktion, bietet es auch eine einfache Möglichkeit einem Anfänger das Fliegen beizubringen. Man kann beispielsweise einen Bereich eingeben in dem sich die Maschine nur befinden darf. Wird die Grenze überflogen, kommt es automatisch zurück nach Hause. Oder es werden nur bestimmte Neigungswinkel zugelassen um ein „Überfliegen“ des Modells zu verhindern.
Ich habe in den letzten Tagen viel an meinem Hexa-Rahmen gebastelt.
Das Ergebnis läßt sich schon sehen obwohl noch ein paar kleinere Fehler vorhanden sind. Anschliessend muss ich mich um die Box kümmern. Das wird noch eine wirkliche Herausforderung.
Heute habe ich nochmal die 10×6 3Blatt-Propeller getestet.
Ansich gefallen sie mir sehr gut. Zur Dynamik kann ich nocht viel sagen. Es sind also noch ein paar Flüge nötig. Später hab ich dann auf die 9×5 3Blatt Props gewechselt. Diese drehen deutlich höher und klingen wie ein Schwarm Wespen. Allerdings auch rund 10% weniger Flugzeit!
Tja und dann kamen auch noch neue Firmware-Versionen für die FlightCtrl, NaviCtrl und Kompass raus.
Heute kam eine Lieferung 3-Blatt Luftschrauben.
9″ x 5″ á 8g
10″ x 6″ á 15g
zum Vergleich die 2-Blatt EPP1045 wiegen 6g
Habe die 10er Props gleich mal montiert – der Klang ist wirklich schön – viel leiser und irgendwie harmonischer. Zur Dynamik und der Flugdauer kann ich noch nichts sagen, da ich nur eine Runde geschwebt bin.
In den kommenden Tagen werden auch mal die 9″ getestet.
Um es mit den Worten Neil Armstrong zu sagen: „One small step for man, one giant leap for my project“.
Ich habe heute mal eine Last an den Stepper gebaut um zu schauen wie dieser sich nun so verhält. Lief er bisher in 165ms einmal rum, so sind es nun 2s! Nicht ganz optimiert, aber wesentlich mehr geht auch nicht.
Grund hierfür ist neben der Last auch, dass diese sehr stark schwingt – ein ungewollter Effekt, der mir aber zeigt, dass ich nicht bloß blind einschalten darf und hoffen, dass er dreht, sondern dies etwas intelligenter gestalten sollte.
Wowie hat heute wieder nach Golar zum Hallenfliegen eingeladen. Wie immer sehr nette Runde – leider diesesmal nur 4 MKs. Wowie flog erstmal per Jeti, Dracos hat die Dynamik seines MKs getestet, ich hab meine Kamerahalterung verbogen und Blaubärs Okto ging auch erstmals richtig in die Luft.
Heute kam die Steuerungsplatine für den Schrittmotor. typisch mit L297 und L298 bestückt, kann die max. 2A und bis zu 30V. Ich betreibe sie allerdings nur mit 13,8V und 1A. Hätte nicht gedacht, dass mein zusammengehühnertes Programm von gestern auf Anhieb lief!
Der Motor macht 1,8° pro Schritt bzw. 0,9° pro Halbschritt.
400 Halbschritte in 67,2 ms 135ms – das ist ziemlich flott. Schneller geht nicht, sonst brummt es nur noch.
Auf dem Video sieht man jeweils einmal links herum, einmal rechts herum und dazwischen 250ms Pause.